Verkehrswende-Protest in Mainz

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Aktivisten von Greenpeace heben bei einem Wahlkampf-Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Mainz eine Verkehrswende gefordert.

An der Aktion auf dem Marktplatz beim Mainzer Dom nahmen am 7. September 2017 neben Mitgliedern von Greenpeace Mainz/Wiesbaden auch Aktivisten aus anderen Greenpeace-Gruppen teil. Mit einer kreativen Protestaktion wurde die Bundeskanzlerin an ihre Verantwortung für die Gesundheit der Deutschen und eine bessere Verkehrspolitik erinnert: Mit umgewidmeten Verkehrsschildern und einem Banner mit der Aufschrift "Frau Merkel, Verkehrswende jetzt!" wurde der Wahlkampf-Auftritt kritisch begleitet. Greenpeace sammelt zurzeit unter dem Motto "Hustet der Regierung was" bundesweit Prostest-Huster.

Die Greenpeace-Bilanz zur Verkehrspolitik der Großen Koalition fällt nicht positiv aus: Der Umgang mit Dieselgate, ein Kartell in der Autoindustrie, die anhaltende Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung und gestiegene CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Auch 80% der Bevölkerung sind gemäß den Ergebnissen einer von Greenpeace auf der Plattform Civey durchgeführten repräsentativen Umfrage mit der Verkehrspolitik der Bundesregierung unzufrieden.

In einem kürzlich veröffentlichten Konzept hat Greenpeace aufgezeigt, wie eine Verkehrswende aussehen kann, die die Gesundheit der Bürger/-innen und den Klimaschutz ins Zentrum rückt. Auch Bundeskanzlerin Merkel hat die Transformation der Automobilindustrie weg vom Verbrennungsmotor bereits als notwendig bezeichnet, diese Aussicht hat sie zuletzt aber wieder in weite Ferne gerückt. Greenpeace fordert von der Bundeskanzlerin, dass sie ihre Position zum Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und für den Gesundheits- und Klimaschutz im Verkehr vor und nicht nach der Wahl festlegt.

Weiterführende Links

Greenpeace-Informationen zum Thema "Verkehrswende: Bewegt euch!"

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