Vierter Lidl-Protest in Mainz

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Aktivisten von Greenpeace Mainz/Wiesbaden haben am 14. August 2017 vor der Lidl-Filiale in der Hattenbergstraße in Mainz erneut gegen Billigfleisch aus Massentierhaltung protestiert. Die Aktivistinnen und Aktivisten zeigten unter anderem ein drei mal drei Meter großen Kotelett mit einer Warnung vor "Antibiotika in Billigfleisch".

Antibiotika lassen sich auch bei Schweinefleisch von Lidl immer wieder nachweisen. Greenpeace hat ein neues Nachweisverfahren präsentiert, mit dem sich unter einer Schwarzlichtlampe die Rückstände eingesetzter Antibiotika erkennen lassen. Passanten können sich vor der Filiale in Mainz mit eigenen Augen davon überzeugen.

Grund für die Aktion ist die nicht artgerechte Tierhaltung in der Fleischproduktion in Deutschland. Es war bereits der vierte Protest vor einer Lidl-Filiale in Mainz nach früheren Aktion am 8. Juli, am 13. Mai und am 8. April 2017. Zurzeit tourt Greenpeace sechs Wochen lang durch 32 deutsche Städte, um vor Lidl-Filialen über die Konsequenzen der Billigpreispolitik beim Fleisch aufmerksam zu machen. Hier finden Sie die bundesweiten Tour-Daten.

Weiterführende Links

Presseerklärung: Antibiotika in Billigfleisch - Greenpeace informiert
Lidl hat die Wahl - Tierleid oder Verantwortung

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