Aktion zu Plastikmüll in Mainz

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Ehrenamtliche Aktivisten von Greenpeace Mainz/Wiesbaden haben am 10. Juni 2018 unter dem Stichwort #WelleMachen am Rheinufer in Mainz Plastikmüll gesammelt. Ziel der Aktion war es, die Bevölkerung auf die bedrohliche Verschmutzung von Flüssen und Meeren durch Müll (insbesondere aus langlebigen Kunststoffen) aufmerksam zu machen. Der gesammelte Plastikmüll wurde  danach fachgerecht entsorgt.

Egal wo der Plastikmüll anfällt, oft gelangt er über die Flüsse ins Meer. Dort verrottet er nicht, sondern belastet für mehrere hundert, wenn nicht tausende Jahre die Ökosysteme. Kunststoff-Abfälle treiben in riesigen Müllstrudeln durch die Ozeane und sammelt sich selbst an entlegenen Stellen wie Tiefseegräben oder der Arktis. Der meiste Abfall gelangt aus China, Indonesien und weiteren asiatischen Ländern ins Meer. Aber auch Deutschland ist Teil des weltweiten Plastikmüll-Problems: Deutsche verbrauchen in der EU mit Abstand den meisten Kunststoff – das ist ein Viertel der Gesamtmenge.

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