Anti-Kohle-Stand in Mainz

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Mitglieder von Greenpeace Mainz/Wiesbaden haben am 6. Juni 2015 auf dem Leichhof in Mainz über den Quecksilberausstoß durch Kohlekraftwerke informiert. Die deutschen Kohlekraftwerke vergiften im Jahr mit mehr als 5.000 Kilogramm hochgiftigem Quecksilber die Umwelt. Damit stammen rund zwei Drittel des Quecksilber-Ausstoßes aus den Schloten von Kohlemeilern. Quecksilber ist vor allem für Embryos und Kleinkinder gefährlich. Es schädigt die Entwicklung des zentralen Nervensystems und die geistige Entwicklung.

Vor dem Hintergrund des G7-Gipfels auf Schloss Elmau in Bayern informierten wir zugleich über die Notwendigkeit einer raschen Energiewende. Wir brauchen einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle und eine konsequente Förderung erneuerbarer Energiequellen. Die vorübergehend am Netz bleibenden Kohlekraftwerke müssen unverzüglich mit Filtern ausgerüstet werden, um die Bevölkerung vor weiteren hohen Quecksilber-Belastungen zu schützen.

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Energiewende vorantreiben - giftige Kohle stoppen!

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