Beluga II in Mainz

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Um über deutsche Waffenexporte zu informieren, legt das Greenpeace-Schiff Beluga II von Freitag bis Samstag, 2. bis 3. Juli, in Mainz an. Am Anleger Fort Malakoff Terrasse/ Uferstraße stellt Greenpeace an den beiden Tagen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr Fotos des prämierten Fotografen Nikita Teryosin aus seinem Langzeitprojekt „Nothing Personal – The Back Office of War“ aus. Je nach Corona-Inzidenzsituation bieten Greenpeace-Ehrenamtliche Führungen über das Schiff oder alternativ die Möglichkeit, eine virtuelle Führung zu erleben. Der Besuch ist kostenfrei.
Teryoshin besuchte für sein Langzeitprojekt weltweit Waffenmessen; das Ergebnis gibt Einblicke in die skurril-zynische Welt der Waffenindustrie. Unter anderem zeichnete der World Press Photo Wettbewerb eines der Fotos im vergangenen Jahr mit einem ersten Preis aus.
Deutschland liefert als viertgrößter Rüstungsexporteur weltweit Waffen und Kriegsmaterial in Krisengebiete und an Länder, die massiv Menschenrechte verletzen.
Greenpeace fordert daher ein striktes Rüstungsexportkontrollgesetz, das Waffenexporte in Länder außerhalb von EU und EU-gleichgestellten Staaten ausnahmslos verbietet. Einen Entwurf für ein solches Gesetz hat die Friedens- und Umweltschutzorganisation vorgelegt: https://act.gp/Rüstungsexportgesetz. Wer sich mit Greenpeace für das Gesetz einsetzen möchte, kann vor Ort eine entsprechende Petition an die Kanzlerkandidat:innen unterschreiben (online: https://act.gp/EntrüstungJetzt).
Das Greenpeace-Schiff fährt nach Mainz bundesweit weitere 8 Häfen an.

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