Black Friday - gegen Konsum

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In der Nacht auf „Black Friday“, den 27. November 2020,  bemalten einige Umwelt-Aktivist*innen die Einkaufspassagen in der Mainzer Innenstadt mit Botschaften gegen den Konsumwahn. Mit den abwaschbaren Kreideschriftzügen wurde gezeigt, dass ein bewusster und nachhaltiger Konsum für das Wohlergehen von uns selber und der Natur notwendig sind. Einen Tag später protestierten einzelne Aktivist*innen gegen einen die Umwelt zerstörenden Konsum (siehe Fotos).

Am Black Friday versuchen Hersteller und Geschäfte durch Rabattangebote, ihren Absatz zu steigern. Damit feiern und fördern sie ein Ausmaß des Konsums, der die Erde an ihr Limit bringt. Durch das ständige Neukaufen von Handys, Kleidung und anderen Produkten wrd übermäßiger Raubbau an den wertvollen Ressourcen der Erde betrieben. Nach Berechnungen des Global Footprint Networks haben die Deutschen bereits in der Mitte des Jahres alle Ressourcen verbraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann - Overshoot Day 2019 war am 29. Juli.

Wir müssen Wege finden, einen grundlegenden kulturellen Wandel herbeizuführen, bei dem wir unsere Güter wieder wertschätzen und diese – sowie die Ressourcen hinter jedem einzelnen Produkt – so lange wie möglich nutzen. Der Konsum in den Städten macht schon heute circa 60 % der globalen Treibhausgase aus. Um der Klimakrise zu begegnen, benötigen wir daher einen 1,5°C-Lebensstil.

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