Mainz: Billigfleisch-Aktion

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Der Tönnies-Skandal hat wieder einmal die skandalösen Zustände in der Massentierhaltung aufgedeckt, die nicht ohne Konsequenzen bleiben können. Greenpeace Mainz-Wiesbaden hat deswegen am 18. Juli 2020 mit einem Infostand über das System Billigfleisch informiert und Unterschriften für einen offenen Brief an Bundesagrarministerin Julia Klöckner gesammelt. Die gute Resonanz in der Mainzer Innenstandt zeigte, dass sich das kritische Bewusstsein gegenüber dem System Billigfleisch weiterentwickelt.

Die Skandale in den Schlachtbetrieben von Tönnies & Co werfen ein aktuelles Schlaglicht auf dieses kranke System: Ausbeutung von Arbeitskräften, Tierleid sowie die Gefährdung von Gesundheit und Umwelt sind die Folgen der industriellen Fleischproduktion. Die Supermärkte verramschen täglich Fleisch zu Dumpingpreisen, um Kunden in die Läden zu locken. Eine Greenpeace-Abfrage im Januer 2020 ist alarmierend: Im Schnitt stammen 88 Prozent des verkauften Frischfleisches aus schlechter, teilweise tierschutzwidriger Qualhaltung der Haltungsformen 1 und 2.

Greenpeace fordert: Weniger ist mehr! Wenn Sie nicht ganz auf Fleisch verzichten möchten, essen Sie weniger und nur aus besserer Haltung.

  • Fordern Sie ihren Supermarkt auf,  Fleisch aus Haltungsformen 1 und 2 aus dem Sortiment zu nehmen.
  • Unterstützen Sie unsere Kampagne gegen Billigfleisch.

Unterschreiben Sie den offenen Brief an Bundesagrarministerin Julia Klöckner jetzt direkt online:  https://act.greenpeace.de/krankes-system-billigfleisch

 

 

 

 

 

 

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