Mainzer Sand schützen

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Der Mainzer Sand hat eine in Europa einzigartige Pflanzen- und Tierwelt, ein Relikt der nacheiszeitlichen Steppenlandschaften. In ganz Mitteleuropa ist es das einzige Gebiet, in dem sich Pflanzen und Tiere in dieser Form und Artzusammensetzung erhalten haben. Dieses Schutzgebiet sowie der angrenzende unter Naturschutz stehende Lennebergwald (Gonsenheimer Wald) ist durch den geplanten sechsspurigen Autobahnausbau der A 643 plus Standspuren stark gefährdet.

Greenpeace Mainz-Wiesbaden hat dazu ein Positionspapier verabschiedet, das Grundlage für zukünftige Aktionen sein wird.

Der Ausbau der A 643 passt nicht in die heutige Zeit. Im Klimawandel ist eine Verkehrswende notwendig und kein Ausbau von Autobahnen. Für den motorisierten Individualverkehr dürfen heute keine einmaligen Ökosysteme zerstört werden. Die Planungsunterlagen weisen vielfältige Mängel auf, sind fehlerhaft und absolut unzureichend. Greenpeace Mainz-Wiesbaden fordert, wie das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“, die Nutzung der bestehenden vierspurigen Variante mit den zwei Standstreifen (vier plus zwei).

Wir fordern Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf:
Stoppen Sie den sechsspurigen Ausbau der Autobahn durch den Mainzer Sand und den Lennebergwald!

Das Positionspapier von Greenpeace Mainz-Wiesbaden zum Mainzer Sand:

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