Presseerklärung: Greenpeace-Ehrenamtliche setzen sich gegen Plastiktüten in Mainz und Wiesbaden ein

Eine Aktion für den Schutz der Meere und der Umwelt

Themengebiet:
Artenvielfalt

„Plastiktüten frei“ – so lautet die Aktion von Greenpeace Mainz/Wiesbaden, die am Montag, den 1. August 2016 startet. Das Konzept sieht vor, Geschäfte davon zu überzeugen, keine Plastiktüten an Kunden herauszugeben oder zu verkaufen. Dafür bekommen sie von den Greenpeace-Ehrenamtlichen Infomaterial zum Thema Plastik sowie Verbrauchertipps für Kunden, wie man Plastik im Alltag vermeiden kann. Damit alle Läden, die sich an der Aktion beteiligen, auch gefunden können sie einen Aufkleber an ihrer Eingangstür anbringen und werden später auf einer Karte im Internet gekennzeichnet. In den Städten Mainz und Wiesbaden sollen Geschäfte davon überzeugt werden, bei der Aktion mitzumachen.

Jede Minute gelangt ein Müllwagen voller Plastik in die Ozeane

Plastiktüten sind Teil eines großen, weltweiten Problems. Jeder Deutsche verbraucht im Schnitt 71 Plastiktüten pro Jahr. Doch sie landet meist nach nicht einmal 30 Minuten wieder im Müll. Plastikmüll ist ein globales Umweltproblem, das unsere Ozeane bedroht. Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik gelangen jedes Jahr alleine vom Land ins Meer – auch über die Flüsse. Plastikmüll verrottet nur äußerst langsam. In den Meeren wird er von Sand und Steinen zerrieben. Die Sonne macht das Material brüchig. Am Ende ist das Plastik mikroskopisch klein, aber immer noch da. Meeressäuger und Fische schlucken die zum Teil giftigen Plastikteilchen. So kann das Plastik am Ende auch auf unserem Teller landen.

Jeder kann etwas gegen die Verschmutzung der Meere beitragen

Die ehrenamtlichen Umweltschützer aus Mainz und Wiesbaden versuchen mit der „Plastiktüten frei“ Aktion, auf das Problem mit Plastikmüll aufmerksam zu machen. Es geht darum, einen ersten Schritt zu gehen in Richtung Leben ohne Plastik. Dazu gibt es hilfreiche Tipps von Greenpeace Mainz/Wiesbaden. Nicht nur die Ozeane tragen die Folgen des übermäßigen Konsums, sondern auch andere Ökosysteme und schließlich die menschliche Gesundheit.