Presseerklärung: Greenpeace gewinnt 20 Geschäfte für die Kampagne "Plastiktüten frei"

Ein Projekt für den Schutz der Meere und der Umwelt

Themengebiet:
Artenvielfalt

Die Kampagne "Plastiktüten frei" von Greenpeace Mainz/Wiesbaden wird inzwischen von 20 Geschäften in beiden Städten unterstützt. Die Inhaber dieser Geschäfte in Mainz und Wiesbaden haben sich überzeugen lassen, keine Plastiktüten an Kunden herauszugeben oder zu verkaufen. Dafür bekommen sie von den Greenpeace-Ehrenamtlichen Infomaterial zum Thema Plastik sowie Verbrauchertipps für Kunden, wie man Plastik im Alltag vermeiden kann.

Alle Läden, die an der Aktion teilnehmen, können einen Aufkleber an ihrer Eingangstür anbringen und werden auf einer Karte auf der Internetseite von Greenpeace Mainz/Wiesbaden markiert (http://www.mainz-wiesbaden.greenpeace.de/artikel/kampagne-plastiktueten-frei).

Am Thema Plastikmüll besteht Interesse

Viktoria Däuwel, Pressesprecherin von Greenpeace Mainz/Wiesbaden, spricht von einem großen Erfolg für ihre Gruppe von ehrenamtlichen Umweltschützern: "Dass wir schon 20 Geschäfte für unser Projekt gewinnen konnten zeigt, dass auch auf Seiten der Händler Interesse zur Vermeidung von Plastikmüll besteht. Durch unsere bereitgestellten Materialien können sie Informationen über das Thema an ihre Kunden weitergeben. So werden Händler wie auch Kunden durch unsere Kampagne angesprochen. Wir werden mit der Kampagne auf jeden Fall weitermachen, um noch mehr Geschäfte zu überzeugen."

Jede Minute gelangt ein Müllwagen voller Plastik in die Ozeane

Plastiktüten sind Teil eines großen, weltweiten Problems. Jeder Deutsche verbraucht im Schnitt 71 Plastiktüten pro Jahr. Doch sie landen meist nach nicht einmal 30 Minuten wieder im Müll. "Plastikmüll ist ein globales Umweltproblem, das unsere Ozeane bedroht. Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik gelangen jedes Jahr alleine vom Land ins Meer – auch über die Flüsse", sagt Viktoria Däuwel.

Plastikmüll verrottet laut der Greenpeace-Sprecherin nur äußerst langsam. In den Meeren wird er von Sand und Steinen zerrieben. Die Sonne macht das Material brüchig. Am Ende ist das Plastik mikroskopisch klein, aber immer noch da. Meeressäuger und Fische schlucken die zum Teil giftigen Plastikteilchen. So kann das Plastik am Ende auch auf unserem Teller landen.

Jeder kann etwas gegen die Verschmutzung der Meere beitragen

Die ehrenamtlichen Umweltschützer aus Mainz und Wiesbaden machen seit August 2016 mit der "Plastiktüten frei"-Kampagne auf das Problem des Plastikmülls aufmerksam. Es geht darum, einen ersten Schritt zu gehen in Richtung Leben ohne Plastik. Dazu gibt es hilfreiche Tipps von Greenpeace Mainz/Wiesbaden. Nicht nur die Ozeane tragen die Folgen des übermäßigen Konsums, sondern auch andere Ökosysteme und schließlich die menschliche Gesundheit.